Dresdner Stollenhupf {Hefe / Rosinen / Zimt / Mandeln / Rum}

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In diesem Jahr gibt es eine Stollen-Trilogie! Los geht es mit diesem wunderbaren Stollenhupf. Einen klassischen Hefestollen nach Dresdner Art habe ich ausnahmsweise in meiner liebsten Gugelhupfform gebacken. Dank saftigen Rosinen, Zitronat und Orangeat sowie etwas Rum ist der Stollen sehr gehaltvoll, aromatisch und richtig schön schwer. Er sollte mindestens eine Woche ruhen um etwas zu reifen. Für die letzte Adventswoche ist er also der ideale Begleiter! 

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Seid ihr bereit, dann rein in die Schürze und ran an den Ofen ;-) 

Vorbereitung

  • 200g Rosinen
  • 200ml Rum oder Apfelsaft

Zutaten für den Hefeteig  

  • 1 Würfel Hefe
  • 180ml Milch
  • 125g Zucker
  • 500g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 200g Butter
  • 2 El Rum
  • 3-4 Tl Stollengewürz
  • je 1 Päckchen Zitronat und Orangeat  
  • 200g gehackte geschälte Mandeln

Zutaten für das Finish

  • 80-100g Butter (geschmolzen)
  • 125g Puderzucker 

Zubereitung

Zwei Tage vorher die Rosinen in einem luftdicht verschließbaren Gefäß mit dem Rum oder Apfelsaft mischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Hefe mit der lauwarmen Milch und 1 EL Zucker mischen und einen Moment stehen lassen. In der Zwischenzeit das Mehl mit den übrigen Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und die Hefemilch darüber schütten. Mit dem Knetharken eines Handrührers oder einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort für mind. 1 Stunde gehen lassen. Da der Teig durch die vielen Zutaten wie Rosinen und Mandeln sehr schwer ist, muss er nicht besonders groß werden.

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Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Eine Gugelhupf Form sogfältig fetten und mit Mehl bestäuben, damit der Stollen später nicht an der Form haftet. Den Teig einfüllen und die Oberfläche glattstreichen. Den Stollen nochmals für 20 Minuten in der Form gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Ofen für 45 Minuten backen. Den Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und für weitere 10 Minuten backen. Den noch heißen Stollen aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und mit der Hälft der geschmolzenen Butter bestreichen. Einen Moment warten und den Stollen mit der verbleibenden, ebenfalls geschmolzenen Butter bestreichen. Großzügig mit Puderzucker bestäuben und vollständig auskühlen lassen.

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Der Stollen sollte in zwei Lagen Alufolie gewickelt für mindestens eine Woche an einem kühlen Ort reifen. Wir machen es allerdings meist so, dass ein Teil des Stollens sofort verzehrt wird und wir nur eine Hälft für später aufbewahren.

Habt eine wunderbar weihnachtliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Tonka-Zimt-Augen {Haselnuss / Tonkabohne / Zimt / Holundergelee}*

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Mit Engelsaugen oder Husarenkrapfen, wie diese einfachen aber super leckeren Plätzchen heißen, startet der diesjährige Plätzchenreigen. Aromatisiert ist der Teig nicht nur mit gerösteten und gemahlenen Haselnüssen, sondern auch mit Tonkabohne und Zimt. Die beiden Gewürze harmonieren super gut und das Rösten der Haselnüsse bevor sie gerieben werden bringt einen extra Kick Nussaroma - überzeugt euch selbst!

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Gefüllt sind die Kekse mit selbst gemachtem Holunderblütengelee. Stattdessen passt aber auch Quittengelee wunderbar oder jeder andere rote Beerengelee. Das Originalrezept stammt aus der essen & trinken 11/2011 und wurde in einigen Teilen abgewandelt. 

Zutaten für den Teig  

  • 300g Mehl (Typ 405) 
  • 80g geröstete und anschließend gemahlene Haselnüsse
  • 100g Zucker
  • 1/2 Tl gemahlener Zimt
  • 1/2 Tonkabohne fein gerieben
  • 1 Prise Salz
  • 200g kalte Butter
  • 2 Eigelbe

Zutaten für die Vollendung 

  • 100g Geele nach Vorliebe und Vorratsschrank
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Das Mehl mit den Nüssen, den Gewürzen und dem Salz mischen. Zucker, Eigelbe und Butter hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Meine Küchenmaschine kommt heute nicht zum Einsatz, mit den Händen funktioniert das ganz wunderbar! Den Teig luftdicht in Folie gewickelt für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Den Teig mit einem Teelöffel portionieren und jede Portion zu einer Kugel formen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und die Teigkugeln auf das Backpapier legen. In jede Kugel mit einem Kochlöffel eine Mulde drücken und die Mulden mit Gelee füllen. 

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Plätzchen für ca. 10-12 Minuten backen.  

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Das Aroma verbreitet sich schon beim Backen im ganzen Haus und später jedes Mal wenn man die Plätzchendose öffnet steigt der wunderbare Duft direkt in die Nase. Herrlich und ein untrügliches Zeichen, dass der Advent und Weihnachten bevor stehen! Genießt die kleinen Pausen vom Alltag und habt eine gute (Plätzchen-)Zeit, ihr Lieben! 

Eure Tine

* Werbung ohne Auftrag wegen Markennennung

Lebkuchen-Karussell {Lebkuchen / Fondant / Schokolade}

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Ich wünsche euch allen ein wunderschönes, besinnliches und glückliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben! Lasst es euch gut gehen und lasst euch verwöhnen!

Zum Abschluss der Weihnachtsbäckerei möchte ich euch nun unser diesjähriges Highlight zeigen: unser Lebkuchen-Karussell. Schon seit vier Jahren gibt es unser jährliches Lebkuchenprojekt. Begonnen haben wir mit einem ganz einfachen Häuschen und haben nach und nach eine ganze Winterlandschaft, eine Ritterburg und auch eine Kirche mit bunten Fenstern geschaffen. Immer ist die ganze Familie an der Planung und der Umsetzung beteiligt, jeder entsprechend seiner Vorlieben und Talente.

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In diesem Jahr haben wir uns von den Weihnachtsmärkten inspirieren lassen. Die dort häufig anzutreffenden nostalgischen Karusselle sind immer wunderschön bunt beleuchtet und verbreiten eine ganz besondere vorweihnachtliche Stimmung. So war die Idee geboren, in diesem Jahr ein Karussell (genauer gesagt sogar zwei) herzustellen. Nach ausführlicher Planung und einigen Skizzen haben wir uns endlich alle gemeinsam ans Werk gemacht.

Zutaten für den Teig

  • 180g Zuckerrübensirup
  • 180g Honig
  • 400g brauner Zucker
  • 180ml Wasser
  • 60g Lebkuchengewürz
  • 560g Butter
  • 2 Tl Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1500 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten für das Royal Icing

  • 3 Eiweiß
  • 3x 250g Puderzucker
  • Saft von 1,5 ausgepressten Limetten
  • ca. 3 EL kaltes Wasser

Zutaten für die Dekoration

  • ca. 800g Fondant
  • flüssige Lebensmittelfarben (Gelfarben sind auch gute verwendbar)
  • Zuckerperlen in verschiedenen Größen und Farben
  • Smarties (groß und klein)
  • Süßigkeiten nach Herzenslust und Geschmack
  • Mini-Butterkekse
  • Eiswaffel
  • 8 lange Schaschlikspieße

Zubereitung

Die Menge orientiert sich an unserem Karussell, wobei die Bodenplatte einen Durchmesser von ca. 30 cm hat. Sollte noch etwas Teig übrig bleiben, lassen sich daraus wunderbar Lebkuchen-Plätzchen backen, die mit Zuckerguss und der übrig bleibenden Dekoration verziert werden können.

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Aufgrund der großen Menge bietet es sich an, den Teig in zwei Portionen herzustellen. Dafür werden Zuckerrübensirup, Honig und Zucker mit dem Wasser zusammen unter stetem Rühren aufgekocht. Den Topf vom Herd nehmen, Butter und Lebkuchengewürz unterrühren und anschließend, wenn die Masse weitgehend abgekühlt ist, Natron und Salz zugeben.

Mehl und Backpulver gründlich mischen. Die Zucker-Butter-Masse weiter abkühlen lassen, bis sie Zimmertemperatur erreicht hat und dann unter das Mehl kneten. Das geht gut mit einem Holzlöffel und anschließend mit den Händen oder in der Küchenmaschine. Den fertigen Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.  

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Eine halbe Stunde bevor es am folgenden Tag weitergehen soll, kommt der Teig wieder aus dem Kühlschrank. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche und mehrere Bögen Backpapier oder Backmatten bereitlegen. Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem ebenfalls bemehlten Nudelholz ca. 1/2 cm dick ausrollen und die Teile für ein Lebkuchenhaus ausschneiden bzw. Plätzchen ausstechen. Alle Teile für ca. 10-12 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Karussell werden zwei runde Bodenplatten mit Hilfe eines großen Tellers ausgeschnitten. Für den Schirm in gleicher Größe wie die Bodenplatten einen kreisrunden Rohling erstellen. In der Mitte wird mit einem Trinkglas einen Kreis ausgestochen. Anschließend wird der äußeren Ring strahlenförmig in 12 Stücke geteilt, wobei die Fugen nach außen hin etwas breiter werden, damit der Schirm beim Zusammensetzen eine schöne Neigung erhält. Die Außenränder anschließend glatt abschneiden, um später daran die Blendleiste in einzelnen Teilen befestigen zu können. Ein Plätzchenausstecher in Form eines geschwungenen Labels eignet sich hervorragend um dies tun zu können. Die innere Säule des Karussells besteht aus zwei Teilen, wobei der untere Teil aus 8 geraden und der obere Teil aus 8 nach oben hin etwas breiter werdenden Teilen besteht. Die beiden Mittelsäulen werden von zwei achteckige Grundplatten für die beiden Teile der Mittelsäule erstellt. Kein Karussell ohne Pferde, dazu Kekse in Form von Pferden ausstechen, verzieren und das Karussell mit Pferden dekorieren. Jedes Pferd besteht aus zwei spiegelbildlichen Teilen, die später aneinander geklebt werden.

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Für die Verzierung das Royal Icing zubereiten. Dazu in bis zu vier einzelnen Portionen jeweils 250g Puderzucker sorgfältig sieben und mit einem Eiweiß in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer leicht aufschlagen. Nach und nach den gesiebten Puderzucker, den Sirup und einen EL Wasser hinzugeben. Der Guss sollte zähflüssig sein. Wenn die Masse noch gefärbt werden soll, darauf achten, dass die Farbe den Guss weiter verflüssigt, also vorher nicht zu viel Wasser hinzugeben.

Die einzelnen Lebkuchenteile nun mit dem Royal Icing als Kleber nach und nach zusammenbauen. Etwaige Unebenheiten können mit dem Guss gut ausgeglichen werden. Es empfiehlt sich dabei, den "Rohbau" für einige Zeit trocknen zu lassen, damit der Zuckerguss anziehen kann und die gesamte Konstruktion an Stabilität gewinnt. Los geht’s mit  mit den beiden Bodenplatten. Auf die untere Bodenplatte 10 – 15 „Stapel“ aus je zwei Mini-Butterkekse übereinander kleben und die obere Bodenplatte darauf fixieren. Den Rand ebenfalls mit kleinen Butterkeksen verzieren. Den Rand anschließend mit Icing einhüllen und mit bunten Smarties verzieren. Auf die obere Bodenplatte einen verdünnten und/oder eingefärbten Zuckerguss verteilen und anschließend bunte Perlen darüber streuen.

Anschließend die beiden Teile der Mittelsäule jeweils mit Hilfe der achteckigen Grundplatten zusammengesetzen. Für das Zusammensetzten des Schirmes eignet sich ein leicht gewölbter Teller, damit der Schirm zum Schluss die richtige Neigung hat. Die Pferde nach Herzenslust mit Fondant, Zuckerguss oder Zuckerschmuck dekorieren und jeweils zwei Pferde mit einem Schaschlikspieß dazwischen zusammenkleben. Die Pferde sollten jeweils Spiegelbilder sein.. Hübsch sieht es aus, wenn die Pferde auf unterschiedlichen Höhen an den Spießen befestigt werden.

Bevor die einzelnen Teile endgültig zusammengesetzt werden, den Schirm und die Mittelsäule mit Fondant, Zuckerguss und Süßigkeiten verzieren sowie die einzelnen Teile der Blendleiste am Schirm befestigen. Auch die Eistüte als Spitze des Karussells darf natürlich nicht fehlen. Bei der Verzierung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und wer noch Anregungen sucht, der googelt den Begriff "gingerbread house" und sollte fündig werden.

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Zum Schluss die beiden Teile der Mittelsäule zusammensetzen und auf die Bodenplatte kleben. Die Schaschlikspieße mit den Pferden rundherum in den beiden Bodenplatten befestigen. Die Spieße ggf. oben etwas kürzen. Anschließend wird der Schirm aufgesetzt. Wer mag, kann zuvor noch eine kleine Led-Lichterkette anbauen, um dem Karussell mit einer eigenen Beleuchtung einen besonderen Glanz zu verleihen.

Ich wünsche euch viel Freude mit dem Lebkuchen und nun ein wunderschönes Weihnachtsfest.

Eure Tine

Kleine Kokos-Sandwiches {Kokos / Schokolade / Vanille}

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Ihr kennt das ja sicherlich aus eigener Erfahrung: die besonderen Dinge entstehen manchmal aus einem Missverständnis oder einem kleinen Irrtum heraus. So in etwa sind wir zu diesen zart schmelzenden, nach sommerlicher Unbeschwertheit schmeckenden Plätzchen gekommen. Eigentlich sollten nämlich aus der Ganache Kokospralinen entstehen. Die Konsistenz der Ganache passte aber nicht für Pralinen, sie war allerdings auch viel zu köstlich, um einfach entsorgt zu werden. So bekam sie eine zweite Chance als zartschmelzende Füllung zwischen zwei Lagen von mürben Vanilleplätzchen. Gekrönt haben wir unser Kokos-Sandwich mit zartbitterer Schokolade. 

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Uns haben diese süßen Sandwiches absolut überzeugt und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sie unseren weihnachtlichen Plätzchenteller ergänzt haben und uns einen Hauch Karibik in die Vorweihnachtszeit gezaubert haben.  

Zutaten für die Kokos-Ganache

  • 200g weiße Kuvertüre
  • 100g Kokosmilch
  • 50g Kokosraspeln
  • 50g weiche Butter

Zutaten für den Mürbeteig

  • 150g Mehl (Typ 405)
  • 50g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Wasser
  • 65g Butter

Zutaten für die Verzierung

  • ca. 80g zartbittere Kuvertüre

Zubereitung

Für die Kokos-Ganache die Kuvertüre hacken und die Kokosmilch in einem Topf erhitzten, bis sie gerade zu kochen beginnt. Die heiße Kokosmilch über die gehackte Schokolade geben, kurz stehen lassen und dann mit einem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren. Die Kokosraspeln unterheben und die Ganache nun für ca. 6 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

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Aus den angegebenen Zutaten mit den Händen oder einer Küchenmaschine einen glatten Knetteig zubereiten und in Frischhaltefolie gewickelt 1 - 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Den durchgekühlten Teig in Portionen ca. 3mm dünn ausrollen, mit einem kleinen runden Ausstecher (ca. 2cm Durchmesser) die Plätzchen ausstechen und im Backofen goldbraun backen. Die Plätzchen anschließend auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

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Für die Ganache die Butter schaumig rühren und die Kokoscreme nach und nach unterrühren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Hälfte der Plätzchen verteilen. Anschließend die verbleibenden Plätzchen daraufsetzen und leicht andrücken. Die Sandwiches nun noch einmal im Kühlschrank für ca. 2 Stunden fest werden lassen.

Die Kuvertüre temperieren und die Sandwiches jeweils zur Hälfte hineintauchen. Die Schokolade abtropfen und die fertigen Plätzchen auf Backpapier fest werden lassen. Sie lassen sich gut in einem geschlossenen Gefäß einige Zeit im Kühlschrank lagern.

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Die fertigen Plätzchen lösen eine kleine Geschmacksexplosion auf der Zunge aus und verführen mit ihrem zarten Schmelz. Wer mag, kann den Plätzchenteig mit ein paar Gewürzen verfeinern, um ihnen einen besonderen zu geben. Eignen würden sich beispielsweise weihnachtliche Gewürze. 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren. Habt eine gute (Plätzchen-)Zeit!

Eure Tine

Zwetschgenspiralen {Zwetschgenmus / Zitrone / Rum}

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Diese Zwetschgenspiralen sind eine tolle Kombination aus mürbem Teig und aromatischem Zwetschgenmus. Sie lassen sich auch super einfach herstellen und zieren jeden Plätzchenteller. Genau das Richtige also, um den Plätzchenteller last Minute noch einmal aufzufüllen. Also keine Zeit verlieren und los geht's:  

Zutaten für den Teig

  • 250g Mehl
  • 200g Butter
  • 100g feiner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 El Rum
  • Abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Zutaten für die Füllung

  • ca. 6 El Zwetschgenmus

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Teig rasch mit den Händen oder der Küchenmaschine einen glatten Knetteig herstellen. Den Teig ca. 4 mm dick möglichst rechteckig ausrollen und mit Zwetschgenmus bestreichen. Den bestrichenen Teig von der längeren Seite her aufrollen und in Frischhaltefolie eingewickelt für 1 - 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Papier auslegen. Mit einem scharfen Messer aus den Rollen ca. 0,5 cm dicke Plätzchen schneiden und mit etwas Abstand auf die Backbleche legen. Die Plätzchen ca. 8 - 10 Minuten bzw. bis sie goldgelb sind backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und in gut schließbaren Metalldosen zwischen Lagen von Pergamentpapier aufbewahren. So halten sie ein paar Wochen, wenn sie nicht vorher schon aufgegessen sind..

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Die fertigen Plätzchen schmecken herrlich weihnachtlich würzig und haben eine dezente Pflaumennote.

Habt viel Spaß mit dem Rezept und gönnt euch zwischendrin mal eine kleine Pause. Habt eine fröhliche (Weihnachts-)Zeit!

Eure Tine

Orangenbusserl {Orangen / Puderzucker / Liebe}

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Die kleinen Orangenbusserl, die ich euch heute noch unbedingt vorstellen möchte, sind super schnell gemacht und schmecken wunderbar fruchtig nach Orangen. Das Rezept stammt aus der Familie und wird nur verraten, weil morgen Weihnachten ist! ;-) Die kleinen Plätzchen werden mit Zuckerguss gekrönt und erhalten ein Topping aus getrockneten und fein gebröselten Orangenschalen - mehr Aroma geht einfach nicht.

Zutaten für den Teig

  • 125g zimmerwarme Butter
  • 125g Zucker
  • 1 unbehandelte Orange
  • 4 EL Orangenlikör
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 275g Mehl

Zutaten für den Guss

  • 100g Puderzucker

Zubereitung

Die Orange zur Hälfte mit einem Sparschäler in Streifen schälen, die restliche Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

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Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die abgeriebene Orangenschale, Orangenlikör, Salz und Eier hinzugeben und alles zu einer hellen Creme aufschlagen. Das Mehl unterheben. Den fertigen Teil in einen Spritzbeutel füllen und damit kleine Häufchen auf die Backbleche verteilen. Auch die Streifen der Orangenschale mit auf das Backblech legen und für ca. 12 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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Die Plätzchen vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Die getrocknete Orangenschale sehr fein zerkleinern. Das klappt am besten, wenn man sie grob hackt und dann mit etwas grobem Zucker in einem Mörser fein zermahlt. Sollte die Schale beim Backen noch nicht trocken genug geworden sein, kann man sie auch noch einmal für einige Zeit in den warmen Backofen zum Nachtrocknen legen.

Für den Guss den Puderzucker mit Orangensaft dicklich anrühren und mit einem Spritzbeutel kleine Tupfer auf die Busserl geben. Zügig die gemörserte Orangenschale darüber streuen und vollständig trocknen lassen.

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Die Plätzchen halten sich einige Wochen in einer luftdicht geschlossenen Dose und behalten dort auch ihr fruchtiges Aroma.

So, nun lasst euch nicht stressen im Endspurt vor Weihnachten und habt eine gute (Plätzchen-)Zeit!

Eure Tine